Bänke – Orte des Lebens

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Sie stehen am Wegesrand, im Schatten alter Bäume, mit Blick auf endlose Felder oder mitten im hektischen Treiben der Stadt. Bänke – mal neu, glänzend und einladend, mal alt, verwittert und fast vergessen. Doch egal, in welchem Zustand sie sind, sie alle haben eines gemeinsam: Sie warten auf uns.

Manche Bänke sind Treffpunkte, voller Leben und Stimmen, voller Geschichten, die zwischen zwei Atemzügen entstehen. Andere stehen still und einsam, als hätten sie längst akzeptiert, dass die Zeit an ihnen vorbeizieht. Und doch – wer sich setzt, spürt noch immer das Echo derer, die hier saßen.

Es gibt Bänke, die vor Schönheit strahlen, frisch gestrichen, mit geschwungenen Armlehnen und kunstvollen Verzierungen. Sie laden dazu ein, sich niederzulassen, durchzuatmen, den Moment zu genießen. Und dann gibt es jene, deren Holz gesprungen ist, deren Farbe sich längst verabschiedet hat. Sie erzählen von vergangenen Tagen, von Händen, die sie einst errichteten, von Schritten, die vor ihnen innegehalten haben.

Manche stehen mitten im Grünen, umarmt von Blättern und Blüten, als Teil der Natur. Andere kauern auf Betoninseln, einsam zwischen Straßen und Hochhäusern. Auf manchen finden Verliebte Platz, die den Sonnenuntergang gemeinsam bestaunen. Auf anderen sitzt ein Mensch allein, versunken in Gedanken, das Leben für einen Moment pausierend.

Jede Bank hat ihre eigene Geschichte. Sie sind Orte des Ankommens und des Weiterziehens. Orte des Innehaltens, des Lachens, des Weinens, des Erinnerns. Manchmal sind sie nur eine kurze Rast auf dem Weg – manchmal sind sie ein Zuhause für eine Seele, die sonst keinen Platz hat.

Bänke sind mehr als Holz und Metall. Sie sind stille Zeugen des Lebens. Manche alt, manche neu. Manche vergessen, manche geliebt. Doch egal, wie sie aussehen – jede Bank ist eine Einladung, Platz zu nehmen und die Welt einen Augenblick lang aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

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