Heimatlos – damals und heute
Am kommenden Sonntag, 23. März 2025, präsentiert die Kulturfabrik KUFA in Bamberg um 17:00 Uhr den Dokumentarfilm „Heimatlos – Vertreibung, Migration, Flucht – damals und heute“ [ ]. Der Film von Regisseur Udo Pörschke widmet sich den historischen Erlebnissen der Ungarndeutschen, die nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Gleichzeitig legt er den Fokus auf Parallelen zu aktuellen Flucht- und Migrationserfahrungen.
Begleitendes Podiumsgespräch
Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Diskussionsrunde mit Betroffenen sowie dem Filmemacher selbst statt. Unter der Moderation von Dr. Mariella Falkenhain, Migrationsforscherin am IAB, werden Parallelen zwischen dem historischen Geschehen und heutigen Vertreibungs- oder Fluchterfahrungen gezogen. Ehemals Vertriebenen und Geflüchteten wird Raum gegeben, ihre persönlichen Geschichten zu erzählen. Ein zentrales Thema wird dabei die Frage sein, was „Heimat“ eigentlich bedeutet und welche Gefühle und Herausforderungen mit dem Verlust derselben einhergehen.
Warum das Thema bewegt
Gerade in einer Zeit, in der Fluchtursachen und Asylpolitik global immer wieder in den Schlagzeilen stehen, bietet „Heimatlos“ einen berührenden Blick auf das Schicksal von Menschen, die ihre Wurzeln verloren haben. Die historische Perspektive verdeutlicht zugleich, dass ähnliche Schicksale keineswegs ein neues Phänomen sind, sondern tief in der europäischen Geschichte verankert sind.
Organisatorische Hinweise
•Veranstaltungsort: Kulturfabrik KUFA Bamberg, Ohmstraße 3
•Zeit: Sonntag, 23. März 2025, 17:00 Uhr
•Eintritt: kostenfrei
•Weitere Informationen: www.kufa-bamberg.de
Die Veranstalter empfehlen, sich rechtzeitig einzufinden, da nach dem Film ausreichend Zeit zum offenen Gespräch bleiben soll. Wer sich für historische Zusammenhänge und die aktuellen Fragen rund um Flucht und Heimat interessiert, erhält bei dieser Dokumentation samt anschließender Diskussion reichlich Stoff zum Nachdenken.